Von der klassischen Malerei zur Streetart

21. Dezember 2015 at 18:14

2 Paste-ups von "Marie" Birte Marie Kube, gefunden im Schanzenviertel Köln-Mülheim

Die beiden mit „Marie“ unterzeichneten Paste-ups, die im Köln-Mülheimer Schanzenviertel kleben (Fotos oben), fielen mir gleich ins Auge. Und dann entdeckte ich zufällg letzte Woche noch die bemalte Wand im Biergarten des Kulturbunkers. Die kräftigen, leuchtenden Farben erhellten gleich den ansonsten trüben und nassgrauen Tag.

Wandgemälde von "Marie" Birte Marie Kube am Kulturbunker Mülheim„Marie“, das ist Birte Marie Kube, die an der Kunstakademie Düsseldorf studiert und zunächst ganz klassisch mit Ölfarben gemalt hat. Inzwischen ist sie neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit Lehrerin für Englisch und Kunst an einem Gymnasium. Zweierlei kann sie nicht leugnen: Ihre Farbenliebe und ihre Liebe zur Modefotografie. Die von Graffiti inspirierten und in Stencil-Technik hergestellten Bilder haben keine Message, sagt sie. Außer vielleicht, die Welt ein bisschen schöner und bunter zu machen.

Die Arbeiten von Birte Marie Kube sind im Netz bestens präsentiert, u.a. auf Instagram und der eigenen Homepage.

Kleine Perle

15. Dezember 2015 at 18:28

Stencil Alte Druckerei Loewengasse

An der Löwengasse in der Südstadt rottet seit Jahren das Gebäude einer ehemaligen Buchdruckerei vor sich hin. Es ist schon lange dem Vandalismus preisgegeben. Zwischen den unvermeidlichen großflächigen Graffiti entdeckte ich eben diese kleine in Stencil-Technik hergestellte Perle an der Wand. Urheber unbekannt.

Alte Buchdruckerei Loewengasse

Heinzelmänner

10. Dezember 2015 at 17:10

Verschiedene Graffiti "Heinzelmännchen von Köln" auf der Aachener Straße

Die Kölner Heinzelmännchen sind zurück. Oder was möchten mir diese Zipfelmützen auf verschiedenen Tor-Einfahrten an der Aachener Straße (Innenstadt) sagen?!

Die Anonymus-Raupe

8. Dezember 2015 at 13:44

Raupe mit Anonymus-Gesicht, bestehend aus Datenträger-CDs.

Die „Anonymus-Raupe“ von Caterpillar, vom Streetart-Blog „artokulto“ so betitelt, taucht in mehreren europäischen Städten auf. Sie besteht aus (wie man bei näherer Betrachtung vermuten darf) via Stencil-Technik besprühten Datenträgern.

Dieses Statement in Raupenform hängt über einer schäbigen Tür auf noch schäbigerer Wand in der Platenstraße in Ehrenfeld.