Joiny: Streetart op Kölsch

17. Juli 2016 at 21:05

Großes Paste-up von Joiny mit Blick auf den Kölner Dom 2015.

Handgefertigte Sticker von Joiny und OlfLupin im Jahr 2013.Joiny, das kleine Mädchen mit der großen Tüte, taucht seit 2013 auf den Kölner Straßen auf. Damals war sie noch nicht ausgewachsen und sah etwas ungelenk gezeichnet aus (siehe kleines Foto; rechts ein Sticker von Olf Lupin). Von Anfang an kommentierte sie ihre Umgebung mit frechen Sprüchen. Auf meinem alten Foto sprach sie Artikel 4 des Rheinischen Grundgesetztes, „Wat fott es, es fott“ noch Hochdeutsch aus.

Aus der kleinen Joiny mit dem zu großen Kopf ist eine hoch gewachsene junge Dame geworden, die nach wie vor für jede Situation und jede Wand, auf der sie klebt, den passenden Spruch parat hat. Auf Kölsch. Ich habe ein paar schöne Beispiele aus der jüngsten Zeit zusammengestellt, denn Joiny ist in diesem Sommer ganz besonders aktiv.
Mehrere Beispiele für Paste-ups von "Joiny" in Köln 2016.

Bilderleiste 1 (von links nach rechts):
„Dat bliev unger uns!“, Cäcilienstraße.
„Steht he un sät nix!“, Museum für verwandte Kunst.
„Dat weed ne schöne Tag!“(links) und Sticker (rechts).
„Wat en superjeile Zick!“, Holweider Straße.

Mehrere Beispiele für Paste-ups von "Joiny" in Köln 2016.
Bilderleiste 2 (von links nach rechts):
„Mäht nix!“ (unter einem Sticker von Make8: „Ick hab nix gemacht“).
„Schwad nit! Dat jeiht“, Museum für verwandte Kunst.
Kleines Joiny-Ensemble an einem Weinladen.
„Drink doch ene met“, Kneipe „Zum goldenen Schuss“ (links neben Paste-up von SeiLeise).

Joiny gibt es in verschiedenen Größen, sie wird normalerweise als Paste-up oder Sticker geklebt. Das bislang größte ist sage und schreibe 4 Meter hoch. Selten wird sie vom Künstler, der anonym bleiben möchte, direkt auf die Wand gemalt. Ein Foto findet sich in meinem Blog-Beitrag vom 10. April.
Mehrere Beispiele für Paste-ups und Stickern von "Joiny" in Köln.
Bilderleiste 3 (von links nach rechts):
Joiny wünschte an Silvester einen guten Rutsch (daneben Sticker von Planet Selfie).
Sarkastischer Kommentar von Joiny zu einem traurigen Paste-up von Louva must die.
Sticker „Echt Kölsch Joiny“.
Eine Joiny im Manga-Outfit (links daneben ein Paste-up von Tuk) in der Heliosstraße. Jemand hat ihr nachträglich noch ein kleines Krönchen verpasst.

Im Stadtbild ist Joiny derzeit unglaublich präsent, was nicht nur an den bunten Paste-ups (ja, Joiny liebt wild gemusterte Kleider) liegt. Die Figur ist vor allem mit Hunderten von Stickern (Klebies) nahezu überall vertreten. Es gibt in den zentralen Stadtteilen kaum einen Briefkasten, Laternenpfahl oder Stromkasten, auf dem nicht ihr Konterfei zu sehen ist, oft verbunden mit der Botschaft „Liebe“.

Paste-ups von Joiny, JaDa und Knopfi in Köln.Joiny hat zwei ungleiche Verwandte, die ebenfalls die Stadt bevölkern: Knopfi und JaDa!. Während Knopfi mit knopflastigen Allgemeinweisheiten daher kommt („Der Knopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.“ oder „Gleich rollen hier die Knöpfe!“), sind die Aussagen von JaDa! etwas schlichter gestrickt. Dafür kann seine Form verschiedenste Figuren der gezeichneten Popkultur annehmen. Das kleine Foto links hat Seltenheitswert, denn es zeigt die drei Verwandten selten vereint auf einem Postkasten in Deutz.

Joiny parliert übrigens nicht nur auf Kölsch. In anderen Städten, in denen sie ebenfalls gerne auftaucht, nimmt sie den jeweiligen Dialekt an. Ihre Homebase ist und bleibt aber das Rheinland. Auf ihrer facebook-Seite kann man Joinys Aktivitäten verfolgen.

Straßenkatzen

20. Juni 2016 at 22:28

Lebensechtes Stencil einer Katze von Meow im Belgischen Viertel, Köln

Hatte ich am 3. April in meinem Blog-Beitrag „Für mehr Cat Content!“ noch moniert, dass es in Köln – im Gegensatz zu Städten wie Leipzig – so wenig gute Katzenmotive in der Streetart gibt, wurde ich am Wochenende durch dieses wunderschöne Stencil im Belgischen Viertel überrascht. Eine perfekt naturalistisch mit zwei Farben gesprühte getigerte Samtpfote, die den Passanten nachzuschauen scheint.

Mit „Meow!“ signiert der junge Kölner Künstler, von dem dieses Motiv stammt, seine Werke. Im Galerie-Café Kunstbruder kann man schon länger Motive von Meow! sehen und auch in der Verkaufsausstellung „WallStreet“ im Museum für verwandte Kunst (siehe Blog-Eintrag vom 17. Juni) ist er mit Paste-ups vertreten. Es sind nicht nur Katzen und katzenköpfige Wesen, die Meow! dort zeigt, aber diese begeistern mich am meisten.

Das Bild unten links stammt ebenfalls von Meow!, beim rechten Motiv ist mir der Urheber unbekannt. Der ebenso simpel wie wirkungsvoll gestaltete Schattenriss bringt Passanten vor einem Geschäft auf den Ringen zum Schmunzeln.

Stencil mit Katzenkopf von Meow und Katze und Maus als Schattenriss (Urheber unbekannt)

Auf Pinterest gibt’s eine schön gemachte Sammlung von internationalen Katzenmotiven in der Streetart. Anschauenswert für Pfotenfreunde!

Tanz in den Mai, Baby!

30. April 2016 at 12:17

Stencil "Tanz Baby" am Sudermanplatz

Großes Foto: Stencil am Sudermanplatz.

Großes Paste-up von Joiny: "Loss m'r danze" in EhrenfeldKleines Bild: Großes (altes) Paste-up von Joiny mit der Aufforderung „Loss m’r danze“. Daneben ein kleineres Paste-up von Toiz. Beide haben sich jetzt schon über mehrere Jahre an wettergeschützter Stelle in Ehrenfeld erhalten.

Neue Ware

9. April 2016 at 17:20

Zwei Paste-ups in Köln von Street Artist Mariestyle

Mindestens zwei neue große Paste-up-Motive von Birte Marie Kube (Mariestyle) gibt es aktuell in der Stadt zu bewundern: „Take me to Tagomago“ auf dem Friesenwall und „Take me to Jumeirah“ an der Mülheimer Brücke. Also Augen auf!

Mehr zur Künstlerin: siehe Blog-Eintrag vom 21.12.2015

Das Gold liegt auf der Straße

8. April 2016 at 11:47

Coole Kids: 2 Paste-ups von Marshal Arts in Köln-MülheimKulturbunker Mülheim, Mittwoch am späten Nachmittag: Außen sind schon einige neue Paste-ups zu bewundern, frisch angebracht (Bild oben), innen ist „Straßengold“ Initiator Tim Ossege mit einigen Helfern fleißig beim Aufbau der Ausstellung, die am Samstag offiziell öffnet und Werke von 27 Street Artists präsentieren wird, die nach und nach eingetroffen sind. Auf dem Boden liegen noch gestapelte Paste-ups und Kleinwerke, die im Stadtraum oder hier in der Ausstellung angebracht werden sollen. Manche Bilder kamen per Post, viele werden von den Künstlern aus ganz Deutschland selbst vorbei gebracht, die dann gleich die Gelegenheit nutzen, an den Kölner Streetart-Hotspots in Mülheim, Ehrenfeld oder im Belgischen Viertel noch ein paar neue Sticker oder Paste-ups zu kleben.

Tim Ossege, Macher der "Straßengold"-Ausstellung in Köln-MüllheimTim Ossege ist selbst Street Artist. Als „Sei leise“ verschönert er seit Jahren das Stadtbild nicht nur von Köln mit Reverse Graffiti und Paste-ups. Er kennt die Szene, die gut vernetzt ist und sich rege austauscht und kann daher einige der umtriebigsten Künstler der Kunstform „Streetart“ präsentieren. Neben Sei leise selbst sind 1zwo3, fox, Joiny, pdot, Mista Sed, Sergei Kravinoff the Hunter, KSA, Señor Schnu, Tuk, ROLFI, Dr. Fuchs, Leo Leander, Robithedog, Eins A CE, HNRX, Mein Lieber Prost, Smile, lazy65, xxxhibition, TAR CGN, Lapiz, Mariestyle Art, Heroart, Planet Selfie, Marshal Arts und Rude angekündigt.

Streetart in einer Ausstellung? Es gibt bereits Galerien, die sich darauf spezialisiert haben. Und schon ist vom Bau der ersten beiden Museen für Streetart zu lesen. Da schütteln nicht nur viele Künstler den Kopf. Irgendwer hat da irgendwas nicht verstanden: Streetart ist vergänglich, muss es geradezu sein, denn das ist Teil ihres Charakters. Wie der Name schon sagt, findet sie normalerweise draußen statt, wo sie Wind und Wetter so lange trotzt, bis sie sich auf- und abgelöst hat, entfernt oder überklebt und überpinselt wird. Ein Museum, das diese Kunstform „konservieren“ möchte, ist da regelrecht widersinnig, folgt aber natürlich dem großen Hype, der um die Streetart seit einiger Zeit gemacht wird, so dass sie schon längst Eingang in die stets dem neuesten „heißen Scheiß“ nachlaufende Werbeindustrie gefunden hat.
Ausstellung "Straßengold" im Kulturbunker Mülheim - Innenraum
Da Künstler auch leben müssen und sie daher gezielt Werke auf Papier, Holz, Leinwand und sogar Betonplatte anfertigen, die den Weg über Galerien an die heimischen Wände von Sammlern oder Liebhabern finden, finde ich absolut legitim. Die Ausstellung „Straßengold“ geht aber noch mal einen anderen Weg: Zum einen bleibt die Verbindung zur Straße bestehen, da gleichzeitig im Kulturbunker und auf den Wänden der Stadt neue Werke der beteiligten Artists zu finden sind. Neue Paste-ups draußen werden mit einem QR-Code versehen, so dass interessierte Passanten endlich die Möglichkeit haben, etwas über die Urheber zu erfahren. Zum anderen sind die Werke in einer google map verzeichnet. Sie soll Interessierte zu einer Art „Schnitzeljagd“ auf Streetart verführen und den Betrachter diese Kunstform in ihrer „natürlichen Umgebung“, der Straße, erleben lassen. Dabei ist das Wiedererkennen von bestimmten Stilen, Künstlern und Streetart-Formen, die man zuvor in der Ausstellung gesehen hat, durchaus gewünscht.

Samstag, 9.4.: Vernissage ab 19.00 Uhr im Kulturbunker
10.4.-17.4.: Ausstellung im Kulturbunker
Es ist täglich (bis auf den 16.4.) zwischen 15.00 Uhr und 21.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Am 16.4.2016 gelten zur Mülheimer Nacht gesonderte Öffnungszeiten und Konditionen.
17.4.: Finissage ab 17.00 Uhr mit Streetart-Versteigerung zu Gunsten der Refugees Foundation e.V.

Großes Foto oben: Neue Paste-ups am Kulturbunker von Marshal Arts (Hamburg).
Großes Foto Mitte: Ein Blick in die Ausstellung zeigt die künstlerische und technische Qualität der Ausstellenden wie hier z.B. von Mista Sed. Die zusammengekehrten Dollarnoten in der Ecke wie auch aufgehäufte Fake-Goldbarren sollen deutlich machen, dass es in der Streetart eben nicht um’s Geld geht. Die Werke auf der Straße verschenken sich quasi an den Betrachter, ohne dass er sie besitzen kann. Es ist „Straßengold“.
Kleines Foto: Tim Ossege, besser bekannt als „Sei leise“, vor seinen auf Holz aufgebrachten Werken in der Ausstellung.

Streetart mit Aussage

17. Februar 2016 at 18:45

Paste-up von "Louva must die": Beauty has no standardsLouva must die“ nennt sich die Anfang 30-jährige, die seit acht Jahren Streetart macht. Weil es ihr einfach ein Bedürfnis, eine Leidenschaft ist, wie sie mir erzählt. Und sie möchte sich abgrenzen von denen, die auf den Streetart-Zug aufspringen, weil es gerade hip ist. Louva möchte etwas aussagen mit ihren Werken, das wird schnell deutlich. Es geht ihr nicht um schöne bunte Bilder.

Unter der Zufahrt zur Brücke in Köln-Mülheim findet man besonders viele kleine Werke von Louva. Sie wurden im Rahmen des Straßengold-Projekts im CityLeaks-Festival 2015 geklebt. Zuerst aufgefallen ist mir Louva aber mit dem recht großen Paste-up „Beauty has no standards“, das zu einer ganzen Porträt-Serie mit Männern und Frauen verschiedenster Ethnie gehört. Das Porträt der First-Nations-Frau findet man im Mülheimer Schanzenviertel.

Die in Nordhessen beheimatete Louva hinterlässt hauptsächlich Stencils. Ihr Vorbild ist – wie für viele Street Artists – Banksy. In einem umfangreichen Interview mit face2face erklärt sie u.a. ihre Sicht auf (illegale) Graffiti und Streetart, als „die letzten halbwegs subversiven Bastionen der Kunst“.

Drei kleine aufgeklebte Werke der Street Artistin "Louva must die" in Köln

Robi der Schweizer

15. Februar 2016 at 16:38

Paste-up von Robi the Dog in der Brüsseler Straße, KölnViel kann man leider nicht in Erfahrung bringen über den Kreateur all der bunten Bildchen, die mit „Robi the Dog“ unterzeichnet sind. Ein Schweizer soll es sein, der lange Jahre als Graffiti-Writer unterwegs war und auch Musik macht. Selbst die ansonsten gut informierte Seite Straßengold, die Künstler vernetzt und Interessierten einen Wegweiser durch den Streetart-Dschungel weist, zeigt lediglich drei Bildbeispiele seiner sauber hergestellten Paste-ups.

In Köln finden sich immer mal wieder neue Bilder von ihm und wenn „Robi“ irgendwo unterwegs ist, dann tauchen quasi über Nacht sehr viele Werke von ihm auf. Man findet seine kuriosen Tier- und Menschenbilder, von denen ein großer Teil thematisch in eine fremde und dennoch faszinierende Jahrmarkt- oder Varietéwelt einzuordnen ist, derzeit in vielen Straßen des Belgischen Viertels, rund um die Körnerstraße in Ehrenfeld und auf dem Friesenwall. Auch auf der Berliner Straße in Mülheim habe ich schon eins entdeckt.

Die Collage und auch das kleine Foto (kann durch Anklicken vergrößert werden) zeigen eine kleine Auswahl der Bilder von Robi the Dog, die ich in den letzten Wochen und Monaten in Kölns Straßen gefunden habe.

Verschiedene Paste-ups von Robi the Dog 2015-16 in Köln

Kunst vom Kampfkünstler: Marshal Arts

12. Februar 2016 at 16:05

Wenn man viel durch die Stadt läuft und dabei auf Streetart achtet, macht man früher oder später kleine Serien aus. Ich habe da so meine Favoriten: Beispielsweise kurznachzehn, Robi the Dog oder Marshal Arts sind Künstler, die – auch technisch – hervorragende Paste-ups in Köln hinterlassen haben und hoffentlich weiter hinterlassen.

Ein Motiv von Marshal Arts war mir zuerst unter der Zufahrt zur Mülheimer Brücke aufgefallen. Die völlig versifften und zugemüllten, aber immerhin regengeschützten Orte beiderseits der Brücke haben sich zu einer Art Open-Air-Galerie für Streetart entwickelt. Später entdeckte ich dort ein zweites Motiv von Marshal Arts und bei einer anderen Tour noch eines in der Ehrenfelder Lichtstraße.

Drei Paste-ups mit Kindermotiven vom Hamburger Künstler Marshal Arts in Köln

Marshal Arts kommt aus Hamburg und war, wie man lesen kann, mal Kampfsportler (daher der  Name, der nach „Martial Arts“ klingt). Seine in Stencil-Technik hergestellten, sehr auffälligen Paste-ups zeigen nicht nur coole Kids, wie meine drei Beispiele, sondern häufig die Helden seiner eigenen Kindheit: Michael Jackson, Bruce Lee, James Dean oder Frida Kahlo werden in ironischer Weise (Frida beispielsweise sitzt recht lässig auf eiem Skateboard) dargestellt.

Marshal Arts engagiert sich, wie andere Hamburger Artists, in der St. Pauli Street Art School, die 2015 ihre Pforten öffnete.

Fliegende Augen und bunte Mädchen

11. Februar 2016 at 18:23

Drei Motive aus der Street Art, die Überwachungskameras zeigen.

Dass Street Artists, die meist halblegal oder illegal und im Verborgenen arbeiten, und Überwachungskameras keine Freunde sind, ist eigentlich klar. Einige machen die Kamera als solche sogar zum Motiv. Hier drei Beispiele (v.l.n.r.):
Stencil von ATS auf dem Gottesweg, Paste-up von Sei leise auf der Vogelsanger Straße, Paste-up von El Bocho auf der Marienstraße.

Sei leise verwendet das Motiv mit der fliegenden Kamera (Ufo-Kamera) auch bei seinen Reverse Graffiti (siehe Foto im Blog-Eintrag vom 26.12.2015).

Wandgemälde von El Bocho aus der "Citizens"-Reihe in Köln-EhrenfeldZu dem Paste-up mit den beiden Kameras (die im übrigen „Kalle“ und „Bernd“ heißen) von El Bocho gehören normalerweise noch eine bis zwei Sprechblasen. Kalle und Bernd führen auf den Wänden, auf denen sie kleben, nämlich gern kleine Unterhaltungen über ihr Dasein und das, was sie auf der Straße so sehen. Bei dem Exemplar in der Marienstraße sind die Sprechblasen aber irgendwie seit Anbringen des Motivs 2011 abhanden gekommen.

Von El Bocho, einem ausgebildeten Illustrator, der als Künstler den Sprung in weltweite Ausstellungen geschafft hat, gab es in Köln über die Jahre zahlreiche Motive. Besonders bekannt sind seine „Little Lucy“ und die riesengroßen, sehr bunten, „Citizens“ genannten Porträts junger Hipster-Mädchen. Im Belgischen Viertel und bei Heinz Gaul an der Vogelsanger Straße findet man noch die Reste der großen Paste-ups. Schon eher für die Ewigkeit gedacht und darum gut erhalten ist das mehrere Meter hohe Gemälde am Bahnhof Ehrenfeld, ebenfalls aus der „Citizens“-Serie (kleines Foto).

Das Werden des Frosches

3. Februar 2016 at 12:35

Paste-up in Bonn: Die Entwicklung von der Kaulquappe zu Kermit der Frosch

Ein bisschen hat schon der Zahn der Zeit und natürlich das Wetter an diesem mehrteiligen Paste-up genagt, das ich gestern im Hof des Kult41 in Bonn fand: Von der Kaulquappe zu Kermit. Urheber vermutlich 1zwo3.

Kult41 ist ein ehrenamtlich und selbst verwaltetes Kulturzentrum.