Neu auf der Straße

4. Mai 2017 at 22:58

Frische Streetart, die mir in den letzten Tagen und Wochen in Köln auffiel:

Am Rudolfplatz war eine riesige Brezel („wrapped in plastic“) angekettet. Bäcker unbekannt.

Streetart? Riesenbrezel am Rudolfplatz

Auf dem Friesenwall gesellte sich eine wunderschöne Frida Kahlo von Oni und Metraeda zu den anderen vergänglichen Paste-ups und hartnäckigen Stickern.

Paste-up von Oni: Frida Kahlo

Am Kunstbruder gibt es mehrere neue Stencils auf der Hausfassade, unter anderem den dreifachen Prince. Dafür wurde leider die Katze von Meow überpinselt. Man kann die Mieze unter dem 2016 verstorbenen Musiker noch leicht erkennen. Gut, dass ich sie für die (vorläufige) Ewigkeit in ihrer ganzen Schönheit unter diesem Link festgehalten habe.

Stencil am Café Kunstbruder: Prince

Artists aller Länder, verewigt euch!

1. Mai 2017 at 20:25

Das Urban Art Festival in Dresden, „LackStreicheKleber“, ruft Street Artists allerorten auf, sich für die diesjährige Veranstaltung zu bewerben. 2017 geht es vor allem darum, im Stadtteil Leuben große Wände an Wohnhäusern zu gestalten. Leuben hat viele DDR-Plattenbauten, die etwas Farbe vertragen könnten …

Die Bewerbungsfrist endet am 7. Mai. Die exakten Teilnahmebedingungen lassen sich hier downloaden.

Farbenfroh und rätselhaft

1. Mai 2017 at 19:53

Bemaltes Tor in Köln von Hudson Melo

Solch farben- wie lebensfrohe und doch oft rätselhafte Streetart südamerikanischen Urpsrungs wie das von Hudson Melo (Brasilien) bemalte Tor (Foto oben) in der Händelstraße zieht mich immer magisch an. Wir haben in Köln einige schöne Beispiele dafür, u.a. das große Wandbild von INTI (Chile) auf der Vogelsanger Straße oder das von YAIKEL (ebenfalls Chile) in der Schönsteinstraße (Bilder unten).

Mural des chilenischen Künstlers INTI in Köln

Mural des chilenischen Künstlers YAIKEL in Köln (Ausschnitt)

Zur Entstehung des Murals von INTI gibt es hier ein Video.

In der Galerie des Fotografen Manoel Nunes in Köln-Lindenthal werden derzeit Werke von Hudson Melo gezeigt. Der Dreißigjährige Melo kommt aus der Streetart-Szene, die in Süd- und Mittelamerika wiederum eng mit dem früh aufgekommenen Muralismo verwachsen ist (vgl. dazu auch Terminologie). Anlässlich der Soloausstellung bei Manoel Nunes hat Melo das Tor der Firma megalab bemalt. Leider wird das Werk nicht von Dauer sein; megalab möchte die Fläche langfristig wieder für eigene Werbung nutzen.

Und auch die Ausstellung in Köln-Lindenthal ist natürlich begrenzt: Sie endet am 30. Mai.