… und behaupte das Gegenteil

30. Januar 2016 at 12:40

Guerilla Strick: Gestickte und gehäkelte Unterwasserwelt in der Kölner Südstadt

Als ich diesen Blog letzten November gestartet und mir zunächst einmal Gedanken über die verschiedenen Formen von Streetart gemacht habe, kam ich zu dem Schluss, dass Urban Knitting | Guerilla Stricken | Yarnbombing, wie immer man es nennt, keine große Rolle mehr spielt (siehe Unterseite Terminologie). Am 12. und 19.12.2015 habe ich hier jeweils einen kleinen Blog-Beitrag zum Thema veröffentlicht.

Guerilla Strick: Gestickte und gehäkelte Unterwasserwelt in der Kölner Südstadt im DetailausschnittIn den letzten vier Wochen ist mir allerhand frisch bestricketes und behäkeltes Stadtmobiliar in der Innenstadt, Südstadt, Nippes und Mülheim aufgefallen. Ok, es ist Winter und Laternenpfählen und Pollern vielleicht kalt. Den Vogel abgeschossen hat aber eine viele Meter lange Häkel-Strick-„Installation“ am Bürgerhaus Stollwerck: Von der Straße aus sieht man nur eine wunderbar zusammengewebte Wollfläche in verschiedenen Blautönen. Blickt man dahinter, erkennt man, dass das Blau den Ozean darstellt und man entdeckt eine ganze Unterwasserlandschaft mit all ihren Bewohnern, liebevoll aus Wolle hergestellt (großes Foto oben und Detailfoto). Im Bürgerhaus Stollwerck ist unter anderem eine Strick- und Häkelgruppe aktiv. Schon 2013 wurden Bäume vor dem Gebäude bunt umgarnt, wie eine animierte Bilderserie auf youtube zeigt.

Bilder unten (v.l.n.r.): Frische Wolle am Brüsseler Platz, am Stollwerck und in der Mauenheimer Straße.

Drei neue Beispiele für Guerilla Strick aus Köln: Belgisches Viertel, Südstadt, Nippes

Die lautlose Invasion

28. Januar 2016 at 16:26

Streetart Mosaik-Kunst von Space Invader an der Hohenzollernbrücke in Köln

Invader ist einer der bekanntesten Street Artists weltweit. Wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen zieht er es vor, anonym zu bleiben. Bekannt ist – immerhin –, dass es sich um einen Franzosen handelt, der 1969 geboren wurde und in Paris lebt.

Von Paris ging sie dann auch aus, die Invasion. Die Invasion der Pixelmännchen, der Space Invader, die dem Künstler zu seinem Pseudonym verhalfen. Inspiriert von japanischen Videospielen wie eben „Space Invaders“ fertigt Invader aus Mosaiksteinchen seine eignenen Figuren-Kreationen, die er seit 1998 über die ganze Welt verteilt. Laut seiner Homepage sind es aktuell 3268 Invader, die er in insgesamt 65 Städten angebracht hat. Ein paar grüne Flecken gibt es allerdings noch auf der Weltkarte.

Drei Space Invader Streetart-Mosaiken in Köln

In jeder Stadt, die Invader besucht, versucht er nach und nach 20 bis 50 Bilder an neuralgischen Punkten anzubringen. In Nacht- und Nebel-Aktionen und ungefragt, versteht sich. Spektakulär gestaltete sich das Anbringen eines Mosaiks am weltberühmten „Hollywood“-Schriftzug in Los Angeles. Wobei die meisten Invader-Mosaiken vermutlich geduldet werden. Nur wenige werden von Hausbesitzern wieder entfernt, eher noch werden sie von Liebhabern gestohlen, wodurch das mit Zement angebrachte Werk letztlich natürlich zerstört wird und keinen Wert mehr hat.

Drei große und ein kleines Space Invader Streetart-Mosaik in Köln

Köln wurde als 37. Stadt der Welt von den Invadern besetzt. Die Invasion erfolgte in drei Wellen, sprich: drei Besuchen, durch den Künstler, der meist mit einem kleinen Team arbeitet. Insgesamt 27 Mosaiken wurden bis heute angebracht. Einige wenige sind komplett zerstört, bei anderen fehlen inzwischen einzelne Steinchen, die größte Anzahl der Pixelmännchen kann aber noch gesucht und gefunden werden. Denn darum geht es ja auch: Das Aufspüren einer Serie von Kunstwerken in der Stadt. Das hat sich mittlerweile eine ganze Szene von Streetart-Fans zum Hobby gemacht. Im Falle der Space Invader wird sogar Geocaching angeboten. Außerdem hat Invader Nachahmer gefunden, die mittlerweile selbst Mosaiken mit eigenen oder von ihm inspirierten Figuren in ihren jeweiligen Städten anbringen. Manchmal sind sie schwer von den Originalen zu unterscheiden.

Vier Space Invader Streetart-Mosaiken in Köln

Folgende Kölner Invader sind hier abgebildet:
1. schmale Bildleiste (v.l.n.r.): Alte Wallgase, Friesenstraße, Friesenstraße
2. schmale Bildleiste (v.l.n.r.): Mindener Straße, Albertusstraße, Heinrich-Böll-Platz, Zülpicher Straße (Stiefel)
3. schmale Bildleiste (v.l.n.r.): Südbahnhof, St.-Apern-Straße, Buttermarkt, Zülpicher Platz (für die Bereitstellung dieser 4 Fotos danke ich Friederike Becker ganz herzlich)

Streetart von Invader in KölnOb sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages noch alle genannten Invader an ihrem Platz befinden, kann ich leider nicht überprüfen. Den oben gezeigten Invader an der Kult-Kneipe „Stiefel“ auf der Zülpicher Straße zu finden, stellt ohnehin eine Herausforderung dar. Er ist – im Gegensatz zu den anderen Invadern in der Stadt – nämlich winzig klein. Nur wer sehr genau hinschaut, sieht ihn am Balkon der von debug visuals gestalteten bunten Fassade.

Obwohl der Künstler Invader mittlerweile viel beachtete Solo-Ausstellungen rund um den Globus (schon 2007 gab es eine erste Ausstellung in Köln) hat und viel mehr als nur kleine Pixelmännchen aus Mosaiksteinen macht, bleibt er weiter anonym und bringt Invasoren im Schutz der Dunkelheit an. Irgendwie sympathisch.

Kölnliebe

26. Januar 2016 at 17:57

Im Gerhard-Winkler-Hof, einem Fußweg an der Alten Wallgasse, nur wenige Meter von der quirligen Ehrenstraße entfernt, hat der Besitzer von Blumen Strunck seine ganz Kölnliebe in einem 80 qm großen Graffito zum Ausdruck bringen lassen: Hier sind u.a. der FC, Päffgen Kölsch, die für’s Panorama wichtigen Gebäude und der Karneval verewigt. Die Stadtfarben Rot und Weiß dominieren dabei, umrankt von allerlei Gärtner-Grün. Dunkelgrau heraus sticht der gemalte Eingang mit dem schmiedeeisernen Tor zum Melaten-Friedhof, auf dem die Traditionsfirma Strunck, die als Gartenbaubetrieb und Blumengeschäft schon seit 1872 an der Alten Wallgasse zu finden ist, ihre Dienste bei der Grabpflege anbietet.

80 qm große, mit Graffiti von Abe und Biatsch versehene Wand in Köln

Gestaltet wurde die Wand im letzten September von den Graffiti-Künstlern Abe und Biatsch, die in der – mit Unterbrechungen – zweiwöchigen Arbeit von Scar und Ziek unterstützt wurden. Den Auftrag hatte die „Agentur für Subkultur“ Bezirk Zwo vermittelt, die in den Bereichen Musik, Video und Grafik tätig ist und über die Arbeit an der Wand des Gerhard-Winkler-Hofs einen kleinen Film online gestellt hat.

Sticker der Graffiti-Künstler Abe und Biatsch an einem Blitzerkasten in KölnDie Handschrift der Maler auf dieser Wand ist unverkennbar. Die typischen Formen und Figuren der Stretart-Größen Abe / Biatsch findet man gesprüht oder geklebt in ganz Köln und auch in anderen Städten. Nicht immer sind es legale Wände, die damit verziert werden. Kleines Foto: Sticker von Abe / Biatsch auf einem Blitzerkasten am Sachsenring.

Abe / Biatsch zeigen ihre Werke auch in Streetart-Ausstellungen. Hier geht es zu einem interessanten Interview mit den beiden.

Ausgerechnet Bananen

21. Januar 2016 at 19:10

Von Thomas Baumgärtel gesprayte Banane und als "ungültig" erklärte Banane

Als Thomas Baumgärtel (Jahrgang 1960) vor 30 Jahren, während seines Kunststudiums in Köln, anfing, die charakteristische gelb-schwarze Banane in Stencil-Technik zu sprühen, war nicht abzusehen, was sich daraus entwickeln würde. Das Motiv war inspiriert von der noch mal 20 Jahre älteren Banane, die ein Plattencover von „Velvet Underground“ zierte und von Andy Warhol stammte. Baumgärtel hatte das Motiv noch weiter auf das Wesentliche reduziert und begonnen, es neben die Eingänge von Kunst-Orten wie Museen und Galerien zu sprühen. Inzwischen sollen es über 4000 weltweit sein und Baumgärtel ist als „Der Bananensprayer“ bekannt. Einzigartig dürfte sein, dass er an Räumen, die irgendwann keine Kunst-Orte mehr sind, seine Bananen wieder „entwertet“, für ungültig erklärt (siehe Foto oben).

Natürlich war man in den ersten Jahren not amused über die Graffiti des unbekannten Künstlers an Hauswänden. Das Sprayen an anderer Leute Eigentum ist zwar nach wie vor illegal, wurde vor 30 Jahren aber stärker geahndet. Im Fall der Baumgärtel-Banane waren Galerien jedoch bald schon stolz auf diese „Auszeichnung“ und irgendwann galt die gelbe Frucht als Qualitätsmerkmal und Kunst-Symbol in der Szene und jeder wollte sie haben.

"Charlie" von Thomas Baumgärtel und Mural des Captain Borderline Kollektivs mit Banane

Thomas Baumgärtel ist längst in der etablierten Kunstszene angekommen, die Banane käuflich. Seine Bilder sind sind in vielen öffentlichen Sammlungen zu finden und Baumgärtel ist jedes Jahr mit zahlreichen Ausstellungen präsent. Die Banane spielt dabei immer wieder eine tragende Rolle: Es gibt Bundesbananenadler, Eurobananen, Fußballbananen, Bananen als Wandfries, die Banane am Kreuz. Aber auch der Streetart ist der Künstler nicht ganz abhanden gekommen: Als Reaktion auf den Anschlag auf Charlie Hebdo in Paris vor gut einem Jahr brachte Baumgärtel seine Version eines (kölschen?) Charlie mit Bleistift und Narrenkappe als Paste-up an verschiedenen Stellen in Köln an. Im Sommer kam sein Charlie dann noch mal als Mural in Neuwied zu Ehren (siehe Blog-Beitrag vom 7. Januar).

Von Thomas Baumgärtel gesprayte Eva mit Banane statt Apfel in der Hand2011 ist im Rahmen des CityLeaks Festivals ein interessantes Mural „im Zeichen der Banane“ entstanden: In der Marzellenstraße, wenige Meter von den in den Hauptbahnhof führenden Bahngleisen entfernt, bemalte die Captain Borderline Crew in Kooperaton mit Thomas Baumgärtel eine Wand. In dem Motiv dient die Banane, die hier wieder die Kunst symbolisiert, als Rammbock zur Einnahme einer Stadt (durch diverse Bauten und die drei Kronen am Tor als Köln zu erkennen). Die Stadt hinter den Mauern hat sich den Investoren verschrieben, Räume für Künstler, wie die ehemaligen Clouth-Werke, sind der Abrissbirne preisgegeben und vor der Stadt sind schon totsanierte oder zerstörte Kunstorte begraben. Rechts unten beschießen Mitglieder von Captain Borderline Köln mit farbigen Pfeilen und einer Steinschleuder mit Sprühdose. Ein anderes Detail wird auf meinem Foto leider vom Dach der ehemaligen Tankstelle verdeckt: Links unten im Bild steht ein Künstler (Baumgärtel) mit Palette und Pinsel in der Hand.

Im Agenesviertel finden sich Adam und Eva auf einer Hauswand. Der Sündenfall hat hier nichts mit einem Apfel zu tun; Eva hält natürlich eine gelbe Frucht in der Hand (kleines Foto). Ein weiteres Wandgemälde des Bananensprayers (zweites kleines Foto) befindet sich etwas versteckt an der Alten Mauer am Bach (Griechenmarktviertel). Hier gibt es Reste der römischen Stadtmauer ebenso wie ein Bild, in dem sich aus Hunderten oder gar Tausenden von Bananen ein Dom-Bild in Froschperspektive ergibt. Leider bleibt es nicht von unschönen Schmierereien verschont.

Von Thomas Baumgärtel mit Bananen-Dom-Motiv besprayte Wand in KölnZum 30-jährigen Jubiläum der Sprüh-Banane 2016 widmet das Osthaus-Museum in Hagen Thomas Baumgärtel eine Sonderausstellung. Sie beginnt am 30. September.

 

-> Die kleinen Abbildungen können durch Anklicken größer dargestellt werden.

Jetzt wird gekachelt

20. Januar 2016 at 12:15

Das kleine Museum für verwandte Kunst, im Belgischen Viertel gelegen, zeigt im Rahmen des diesjährigen Design-Parcours Passagen (und zeitlich darüber hinaus) seit gestern „Cuts and Pieces“ von Tom Weeks unter dem Titel „Jetzt wird gekachelt“.
Künstlerisch verzierte oder bearbeitete Fliesen und Kacheln sind auch in der Street Art ein gerne verwendetes Medium, wie ich in meinem Blog-Beitrag vom 30.12. gezeigt habe.
Tom Weeks hängt seine spannenden Pop-Kultur-Collagen, die er auf unmodernen, floral gemusterten altrosa Fliesen aufgebracht hat, lieber gleich in eine Ausstellung. Und verpasst dem Ganzen einen urbanen Look, indem er sie in dicke Beton-Rahmen setzt.

Die Ausstellung geht noch bis 28.2.

Altes geht, Neues kommt

18. Januar 2016 at 16:58

Nicht immer verschwinden Wandgemälde auf einen Schlag (siehe Blog-Beitrag vom 23.12.2015). Manchmal gehen sie ganz sukzessive, indem sie nach und nach und meist von unten nach oben von neuen Graffiti überdeckt werden.
Teilweise mit Graffiti übermalte Wandgemälde auf den Spielplätzen Annostraße und MüTZe in Köln
Bilder: Häuschen auf dem Spielplatz zwischen Buschgasse und Annostraße in der Südstadt (links und kleines Foto unten), Wände auf dem Spielplatz am Bürgerhaus MüTZe in Mülheim (Mitte und rechts).

Teilweise mit Graffiti übermaltes altes Wandgemälde am Spielplatz Annostraße in Köln

Futter für die Seele, Farbe für die Welt

16. Januar 2016 at 15:22

Hausfassade und Eingang eines Hauses in der Kölner Südstadt, gestaltet von Pau Quintanajornet

Dass Deutschland mehr Farbe gut zu Gesicht stehen würde, findet die deutsch-chilenische Künstlerin Pau Quintanajornet. Inspiriert von lateinamerikanischen Mythen und der Muralismo-Bewegung bemalt die unglaublich umtriebige Pau Wände in der ganzen Welt und erstellt Artwork auf Holz und Papier. In allen Arbeiten ist ihr ganz eigener Stil erkennbar: Bunt, blumig, weiblich, wunderschön.

In Köln hat Pau Quintanajornet seit 2010 immer wieder gearbeitet und ausgestellt. 2014 war sie mit Fotos zu ihrem „Project Wallflowers“ im Rautenstrauch-Joest-Museum zu Gast. In der Südstadt gestaltete die Künstlerin leztes Jahr im März eine Hausfassade (Fotos oben). „Primavera“ heißt das Werk. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich das nette Konzept-Café sabor’ermoso (tolle Kuchen, perfekter Kaffee!), das unter anderem Drucke verschiedener Künstler anbietet. Zur Zeit gibt es auch wieder Bilder von Pau Quintanajornet zu kaufen.

Im Juli 2015 bemalte Pau Quintanajornet dann eine Mauer an der Mülheimer Brücke (Bilder unten) für „Lobby für Mädchen e.V“. und sparte dabei weder an Farbe noch an Statements: „Alle Mädchen haben das Recht auf ein Leben frei von Gewalt“, „Chancengleichheit“, „Gleichberechtigung“, „Mädchen brauchen Freiheit, Respekt, Liebe“ ist, umgeben von floralen Elementen, auf der Mauer zu lesen.

Von Pau Quintanajornet bemalte Mauer in Köln-Mülheim

Ausschnitt aus der von Pau Quintanajornet bemalten Mauer in Köln-Mülheim für "Lobby für Mädchen e.V."Anja Backhaus hat für das WDR West ART Magazin einen Beitrag über die Künstlerin gemacht, der in der Mediathek abrufbar ist.

Ein Interview mit Pau Quintanajornet kann man hier nachlesen.

Straßenfotografie und Photo Race

14. Januar 2016 at 16:34

Im Rahmen der Passagen, der Kölner Design-Woche mit rund 200 Shows, gibt es im Bunker K101 in Ehrenfeld vom 18. bis 24. Januar eine Ausstellung zum Thema Straßenfotografie. Am 23. Januar findet zusätzlich ein „Photo Race“ statt, an dem jeder teilnehmen kann, der eine Digitalkamera zur Hand hat. Einen halben Tag lang sollen Fotoserien zu zwei vorgegebenen Themen erstellt werden. Startpunkt ist das Institut für Angewandte Gestaltung in der Südstadt. Am Abend werden alle Bilder im Bunker K101 projeziert.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage von Street Photography Cologne.

Selfie-Affen

14. Januar 2016 at 16:12

Drei Paste-ups von Planet Selfie in Köln

Seit ein paar Monaten tauchen an den Streetart-Hotspots der Stadt kleine Paste-ups auf, alle mit „Planet Selfie“ betitelt. Es sind ausgeschnittene Schwarz-Weiß-Fotokopien, teilweise farbig ausgemalt. Figuren der Populär-Kultur wie Super Mario, Harry Potter, Hulk, Ernie und Bert sind darauf zu sehen, wie sie gerade ein Selfie machen.

Paste-up von Planet Selfie mit Lego-Stormtrooper. Foto: apeDer Selfie-machende Affe, der Anstoß sein sollte, über die Selbstwahrnehmung in unserer Medienwelt nachzudenken, war das erste Motiv, weswegen der ansonsten anonym bleibende Künstler unter „ape“ agiert.

Alle Figuren stellt ape in Kleinserien von jeweils 30 Stück her. Ganz frisch ist der Lego-Stormtrooper mit der Message „Think first“ (kleine Abbildung). Weitere Figuren sind in Arbeit, wie ape mir verriet. Also heißt es weiter Ausschau halten auf den Kölner Straßen!

Ohne Titel

12. Januar 2016 at 17:49

Tagging in der Kölner Rosenstraße mit Vermerk "Street Art"Gesehen in der Rosenstraße (Südstadt).

Urheber unbekannt.