Auf den Hund gekommen

29. Dezember 2015 at 15:13

Streetart - Erkenntnisse. Drei Beispiele aus Köln.

Selbst Streetart bestätigt all die Klischees, die man über Köln und „den Kölner an sich“ im Kopf hat: Dass er nämlich in all seiner Geschwätzigkeit immer und überall ungefragt jedem Mitmenschen seine Erkenntnisse mitteilt. Anders gesagt: Streetart ist das perfekte Medium für Köln.

Die ältere Generation teilt sich noch ganz klassisch an der Supermarktkasse oder im Wartezimmer beim Arzt dem Fremden mit. Was nicht unklug ist, kann der, dem die Erkenntnisse zuteil werden sollen, doch kaum entrinnen. Die jüngere Generation versucht’s auf Hauswänden und Blumenküblen. Wobei ich die Weisheit „Never buy a dog with your girlfriend“ besonders putzig finde: Auf ein stabiles Material geschrieben und dann wind-, wasser- und wettertauglich mit durchsichtigem Klebeband verpackt, spricht es auch den internationalen Gast der Stadt an. Eine hübsche, die Fantasie anregende Aussage. Vermutlich gibt’s statt des erwünschten Kampfhundes „Satan Drei“ jetzt einen Mops namens „Blümchen“ auf dem gemeinsamen Sofa.

Gesehen (v.l.n.r.) in der Vogelsanger Straße, Benesisstraße, Komödienstraße.