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Streetart-Galerien

17. Februar 2017 at 11:52

Sascha Klein stellt im Blog von Kölntourismus die besten Galerien für Street Artists in Köln vor. Als Mitorganisator des CityLeaks Urban Art Festivals kennt er sich natürlich bestens aus. Hier zum Nachlesen.

Apropos: 2017 ist wieder CityLeaks-Jahr!

Zum Valentinstag

14. Februar 2017 at 21:33

Lila Elefant mit Blumengruß von JaDa!Der kleine Elefant klebt schon länger da, aber heute, am Valentinstag, passt es, das Foto noch mal auszugraben. Urheber des Blumengrußes ist Ja!Da! aus Köln und der Ort könnte passender nicht sein: Neben dem Maus-Shop des WDR findet sich der ursprünglich lilafarbene nette Geselle.

Neue Ausstellung bei Kunst & So

12. Februar 2017 at 19:39

Kunst & So: Streetart-Ausstellung mit Mewo und EinsaCEIn der kleinen Galerie „Kunst & So“ im Belgischen Viertel, ehemals als „Museum für Verwandte Kunst“ bekannt, stellen zur Zeit die Street Artists Meow (Köln) und EinsA CE (Ruhrgebiet) aus.

Klotz am Bein

12. Februar 2017 at 18:48

Klotzig kommt gerade xxxhibition daher: SchaukelKlotz, Silber Klotz, Bad Religion Klotz, Hot Klotz, … Der Kölner Street Artist verteilt seine Kunst-Klötze in der Stadt. Im Bild: Intervention in Pink. Tolle Streetart-Aktion!

Kunst-Klotz von xxxhibition in Köln

Morphose126 (… und abends mit Beleuchtung)

10. Februar 2017 at 22:22

Graffiti von Tubuku bei "Morphose126" im Menk-Werk Monheim.„Wir laden Sie zum öffentlichen Genießen von Graffiti und Lichtspielen bei Menk ein.“ Etwas hölzern klingt es auf dem Flyer zum Event MORPHOSE126, aber was es zu sehen und zu erleben gab, war ein Streetart-Event der Spitzenklasse. Ausgerechnet das kleine Städtchen Monheim am Rhein, nördlich von Köln gelegen, wurde nämlich am vergangenen Wochenende zum Hotspot der Graffiti-Szene. Und das kam so:

Jahrzehntelang hatte die Firma Menk Beton auf einem großen Gelände in Monheim produziert. Nun aber sollen einige Gebäude abgerissen und das Areal teilweise neu bebaut werden. Zuvor nutzte das Kunst- und Design-Kollektiv TUBUKU aus Krefeld, bestehend aus Alex Weigandt und Jaroslaw Masztalerz, die zuvor schon bei der Aktion „Bunte Stadt Monheim“ dabei waren, die Gunst der Stunde und machte aus den zum Abriss freigegebenen Hallen und Werkstätten in vierwöchiger Arbeit bei teils eisigen Temperaturen ein Gesamtkunstwerk. Unterstützt wurden sie dabei von einer lange Reihe von Graffiti-Künstlern und anderen Street Artists. TUBUKU nennt die Künstler Semor the mad one, Pout, Hoker Artwork, David Wallmann, Marko „ZS“ Leckzut Graffitigestaltungen, Salih Gül Gül, David Breddin, Karl Heinz Swaggert, Chrico.arts, Kolja Kunstreich, Forrest Dreizehndreißig, Oner Oldhaus, Birne Birne, Crenk Art und Norm/ab_artig Artwork u. Design und Crenk Art auf seiner facebook-Seite; vor Ort sah ich zusätzlich auch Streetart von Joiny und sehr viele „Ghosts“ von Pdot.

Ab dem 6. Februar sollten die Abriss-Bagger anrücken. Aber noch am 5. wurde fleißig gesprüht und gepinselt und halb Monheim war gekommen, von „seinem“ Menk-Werk Abschied zu nehmen und die vergängliche Kunst der Sprayer anzusehen. Ganze Familien waren unterwegs, Kinder und Rentner gleichermaßen fasziniert von teils riesigen Wandgemälden und genial in die Gestaltung einbezogenem Gerät und Mobiliar. Ich konnte mich kaum sattsehen und es gab unendlich viele tolle Fotomotive, daher hänge ich ganz unten noch ein zusätzliches Album an.

Wie gerne hätte man kurzerhand einen Tieflader bestellt, um die Kunstwerke abzutransportieren, statt sie am nächsten Tag den Baggern preiszugeben. Hier schien das Motto „Größer, bunter, besser“ gelautet zu haben, aber die Fotos sprechen – wie ich meine – für sich.

Graffiti Eichhörnchen bei "Morphose126" im Menk-Werk Monheim.Graffiti von ZSONEMOTER bei "Morphose126" im Menk-Werk Monheim.Streetart im Innenraum bei "Morphose126" im Menk-Werk Monheim.Graffiti bei "Morphose126" im Menk-Werk Monheim.Bemalte Hauswände bei "Morphose126" im Menk-Werk Monheim.Graffiti von BRNZN bei "Morphose126" im Menk-Werk Monheim.Zur Aktion ist ein tolles Video auf youtube zu sehen, das auch dank Drohnen-Kamera entstand, die unablässig das Gelände überflog. Bei Einbruch der Dunkelheit starteten dann Projektionen und Lichtspiele auf und in den Gebäuden, was der Aktion noch mal einen ganz eigenen Zauber verlieh.

Unten: Beeindruckender, ca. 5 Meter hoher „Joker“ von ZS (links) und Graffiti des ansonsten auf Sticker und Paste-ups spezialisierten Karl Heinz Swaggert (Mitte). Schade, dass es auf Spray-Cans kein Pfand gibt 😉

Graffiti bei "Morphose126" im Menk-Werk Monheim.Link zum Bericht in der Rheinischen Post.

Und hier noch weitere Motive in einer Bildergalerie (können durch Anklicken vergrößert werden):

Du bist keine Katze

27. Januar 2017 at 19:52

Wichtiger Hinweis heute auf der Hahnenstraße (rechts) und ein „Liebe“ verbreitender Herr auf dem Friesenwall, der einem irgendwie bekannt vorkommt …

Graffiti-Galerie während der Passagen

18. Januar 2017 at 14:02

Die so genannten „Passagen„, die mit 200 über die Stadt verteilten Locations als größte deutsche Design-Veranstaltung gelten und 2017 schon zum 28. Mal und parallel zur Internationalen Möbelmesse imm stattfinden, haben eine eigene „Abteilung“ für die Gegend rund um den Gottesweg zwischen den Straßenbahnlinien 18 in Sülz und 12 in Zollstock: Design / 18 /12

Unterteilt werden die Stadtteile Sülz und Zollstock durch eine DB-Unterführung, die während der Passagen-Woche zur Galerie umfunktioniert ist. Letzten Sonntag gestalteten Sprayer die mit Planen abgehängten Flächen. Am kommenden Sonntag (22.1.), dem letzten Passagen- und Design / 18 / 12-Tag werden diese Planen zugunsten der Aktion „Ticket für Kurze“ des Comedia-Theaters versteigert. Mit den Tickets werden auch Kindern aus sozial schwachen Familien Besuche im Theater ermöglicht.

Foto: Sprayer bei der Arbeit in der Unterführung am Gottesweg.

Graffiti in der DB-Unterführung am Gottesweg während der Passagen 2017

Graffiti machen Schule

11. Januar 2017 at 20:01

Wandbemalung an einer Schule in Köln-Höhenhaus (Mittwochsmaler)Wandbemalung an einer Schule in Köln-Höhenhaus (Mittwochsmaler) Wandbemalung an einer Schule in Köln-Höhenhaus (Mittwochsmaler) Wandbemalung an einer Schule in Köln-Höhenhaus (Mittwochsmaler)Höhenhaus ist ein Kölner Stadtteil im Stadtbezirk Mülheim, den vermutlich sogar viele Kölner maximal vom Hörensagen kennen. Sehenswürdigkeiten sind hier, auf der rechten Rheinseite und weit weg vom Fluss, rar; hier tobt nicht gerade das Leben, man ist weder arm noch reich, weder hip noch übermäßig spießig. Das nicht negativ gemeinte „kleinbürgerlich“ trifft’s vielleicht am besten. Zum arbeiten fährt man woanders hin, der Feierabend findet im Reihenhausgarten statt. Places to be? Fehlanzeige. Aber die so genannte „Finnensiedlung“ sollte man bei schönem Wetter mal besuchen.

In so einem Stadtteil ist man überrascht, wenn sich irgendwo Streetart zeigt. Noch dazu so großflächig wie auf der Mauer der Förderschule am Thymianweg. Hier waren die Mittwochsmaler am Werk, über die ich hier schon berichtet habe. Die Graffiti in ganz unterschiedlichen Stilen bilden auf der lang gezogenen Außenmauer ein harmonisches Bild durch die Verwendung von nur wenigen und in allen Motiven gleichen Farben. Inhaltlich beschäftigen sie sich mit dem Thema „Bildung“ (alle Bilder oben).

Um weitere bunte Wände zu finden, bedarf es der Tipps von Einheimischen. Das Jugendzentrum der Kirchengemeinde „Zur heiligen Familie“ ist großflächig mit Graffiti versehen und entlang der S-Bahn-Strecke, sehr versteckt, scheint sich die Nachbarschaft in der Bemalung ihrer Garagen überbieten zu wollen. Wie hübsch oder hässlich das ist, mag der Betrachter selbst entscheiden:

Alte und neue Garagen-Bemalungen in Köln-Höhenhaus Garagen-Bemalung in Köln-HöhenhausDie Gestaltung der Garage mit dem Baby im Urwald stammt von Martin Heuwold alias MEGX. Seit 2002 lebt der Wuppertaler von seiner Graffiti-Kunst. Am bekanntesten dürfte die „Lego-Brücke“ in seiner Heimatstadt sein, die einen Teil der Nordbahntrasse bildet. Die Lego-Brücke hat einen eigenen Wikipedia-Eintrag und wurde von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ 2013/14 ausgezeichnet. Mein Foto von der Brücke (unten) stammt aus dem letzten Sommer.

"Lego-Brücke" in Wuppertal von MEGX

Nachtrag (21.01.2017): Die Gestaltung der Garage mit den Schmetterlingen und Traumfängern in Köln-Höhenhaus stammt von Angus78.

Auf der Südbrücke

6. Januar 2017 at 19:34

3 Stencils auf der Kölner Südbrücke.Weiß jemand, von wem diese wunderschönen Stencils auf der Kölner Südbrücke stammen?

Alle drei sind aus drei Farben mit Schablonen gesprüht: Weiß, Schwarz und Grau. Das rechte Bild, das ein kleines Mädchen aus der Perspektive eines Erwachsenen zeigt, ist dabei von bunten Schmetterlingen umrahmt. Die erinnern mich an geklebte Motive der Kölner Künstlerin Tuk, allerdings sind (waren) mir von ihr bislang keine direkt auf die Wand gesprühten Motive bekannt.

Ist das Stencil also von Tuk?

Unten: Paste-up von Tuk im Kölner Schanzenviertel, passend umrahmt von Kinder-Kreidezeichnungen. Das gleiche Motiv kann man auch in Ehrenfeld finden.

Paste-up von Tuk im Kölner Schanzenviertel

Freie Sicht auf die Kunst

13. Dezember 2016 at 23:08

Baustelle an der Christianstraße mit Mural von Friedrich Benzler (Benten).Zwischen Christianstraße und Leyendeckerstraße in Köln-Ehrenfeld wird gebaut. Brachflächen sind rar und es wundert nur, dass dieses große Grundstück inmitten von Gewerbebetrieben und alten Industriehallen so lange unbebaut bleiben durfte.

Sommers stand hier das Gras hüfthoch und aus dem richtigen Winkel bildeten das Ehrenfelder Wahrzeichen, der Leuchtturm in der Heliosstraße, und der Fernsehturm Colonius eine optische Einheit (Bild unten links).

Noch gibt es freie Sicht auf die Wandgemälde von Friedrich Benzler (Benten) und das gemeinsame Werk von Smash137 aus der Schweiz und ZEDZ aus den Niederlanden (oben am rechten Bildrand), aber das wird sich sicher bald ändern. 2013 entstand das Mural von Benten in Zusammenarbeit mit Colorrevolution e.V.  „Any Europeans should see behind the wall“ ist der Titel des 8 x 6 Meter großen Bildes. Der 1980 geborene Graffiti-Künstler Benten lebt und arbeitet in Chemnitz.

Gelände rund um die Christianstraße mit Mural von Benten, Blick auf Heliosturm und Colonius.